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Malaysia mein Traumland

Unsere Reise startete auf dem Flughafen in Frankfurt am Main. Von hier aus flogen wir mit Malaysia Airlines zu dem Asiatischen Inselstaat. Wir erreichten nach einem achtstündigen Flug in die Hauptstadt Kuala Lumpur am späten Abend. Ein kleines Taxi brauchte uns ins gebuchte Hotel und wir schliefen uns richtig aus.

Am nächsten Morgen machten wir die Stadt unsicher. Hier verknüpften sich viele Kulturen und eine Mischung zwischen alt und neu, bildet einen Kontrast. Es lohnte sich zum Beispiel das Chinesenviertel zu besuchen oder zwischen den riesigen Wolkenkratzern entlangzuschlendern. Die Stadt ist sehr gepflegt und nirgendwo findet man Müllreste oder Abfall. Wir besuchten auch die berühmten Twin Towers, die vor einiger Zeit mit 452 Metern die höchsten Gebäude der Welt waren. Der Ausblick ist einfach atemberaubend gewesen, wenn wir über die Dächer der Metropole bis hinaus zum Meer schauten. Hauptsächlich sind Büros in den Türmen untergebracht. Im Erdgeschoss jedoch ist ein Museum mit einer Kunsthalerie und Philharmonie. Der Besuch war einfach wunderbar, jedoch mussten wir dafür zeitig aufstehen. Nur die ersten 500 Menschen erhalten täglich eine Eintrittskarte für umgerechnet 4,80 € pro Person für die Aussichtsplattform der Türme. Gleich neben den Twin Towers befindet sich das größte Shopping-Center des Landes. Auf sieben Etagen konnten wir in gediegener Atmosphäre richtig einkaufen gehen. Wir stellten schnell fest, dass man die Stadt per Taxi erkunden konnte, denn die Preise waren sehr niedrig. Wir erreichten den ältesten asiatischen Bahnhof und den Vogelpark, der ca. vier Kilometer außerhalb der Stadt lag. Damit war unser erster Tag ausgefüllt. Den Abend verbrachten wir im Hotel und schliefen uns richtig aus.

Little India in Kuala Lumpur

Little India in Kuala Lumpur ©TK

Am nächsten Vormittag ging die Reise weiter. Von Kuala Lumpur aus fuhren wir mit einem Überlandbus nach Selangor und besichtigten die reichhaltige Zinnhandwerkskunst. Die Busfahrt führte uns durch grandiose Landschaften, tiefe Täler, hohe Berge und viel wilder Natur. Auch die weißen Kalksteinfelsen waren sehr nett anzuschauen. Wir machten einen Stop bei den Höhlen von Batu. Diese Tropfsteinhöhlen liegen unweit der Hauptstadt des Landes. Im Inneren der ersten drei Höhlen ist ein Hindutempel gelegen. Insgesamt gibt es zwanzig von diesen „Felsenwohnungen“, neun sind derzeit erforscht. Mir verschlug es den Atem, als ich nach oben schaute. Die Höhlen sind vielleicht zwanzig Meter hoch und nach oben hin zum Teil offen.
Weiter fuhren wir zu den Cameron Highlands, die ihren Namen von einem britischen Entdecker haben. Das Klima ist hier ziemlich mild und es gedeihen exotische Früchte. An den grünen Hängen wird Tee angebaut. In den Highlands besuchten wir drei kleinere Städte. Eine davon ist Tanah Rata, das Touristenmekka Nummer 1.

Wir übernachteten in der Stadt in einem kleinen Hotel am Rande und fuhren am nächsten Morgen weiter nach Penang. Die Insel ist weitestgehend von Chinesen bevölkert. Im ganzen Land kann man mehrere Religionen nebeneinander beobachten. Dies hier ist die größte Insel Malaysias. Die Hauptstadt ist Georgetown, deren Wahrzeichen ein 27 Meter langer liegender Buddha ist. Nur der thailändische Tempel ist im Reiseführer verzeichnet, es gibt jedoch auch einen burmesischen, in dem sich ein Besuch auf jeden Fall lohnt. Neben einem 14 Meter hohen goldenen Buddha fanden wir hier traumhafte Holzschnitzereien und ungefähr 20 Buddhastatuen, Geschenke aus fernen Ländern, die aus weißem Marmor gearbeitet waren. Auf der Insel gibt es viele Kulturen und Religionen, die sich vereinen. Die Nacht verbrachten wir in einem guten Mittelklassehotel in der Hauptstadt Georgetown.
Am nächsten Morgen fuhren wir weiter an die Ostküste der Festlandsinsel, die streng moslemisch wirkte. Es gibt viele schöne Moscheen, die die Stadtbilder prägen. Die Moschee in Ubud zum Beispiel zählt zu den Schönsten des Landes. Sie hat eine achteckige Gestalt.

Nach unserer Rundreise über die Festlandsinsel, genossen wir unseren Badeaufenthalt auf der Insel Langkawi. Nach zwölf Tagen flogen wir zurück nach Frankfurt.

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