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Sehenswürdigkeiten in Penang

Georgetown, die farbenprächtige und geschäftige Provinzhauptstadt, lässt die Herzen von Kulturinteressierten höher schlagen, da der Großteil der eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreicht werden kann.

Finanzzentrum:

Dieser Stadtteil ist an der Hauptstraße Lebuh Pantai gelegen. Bei einem Bummel beeindrucken koloniale Gebäude, Banken und historische Handelshäuser.

Chinatown:

In Chinatown erhalten Touristen einen Einblick in das Alltagsleben der Chinesen, welche hier ihre Kultur und Traditionen ausleben. Wundervolle chinesische Tempel laden zu einem Besuch ein. Bemerkenswert sind die hinduistischen Tempelanlagen ebenso wie die Moscheen. Langeweile kommt in Chinatown nicht auf, da hier zahlreiche Tempelzeremonien stattfinden und Märkte zu einem Einkaufsbummel einladen. Sehenswert sind die Antiquitätenläden in der Straße Lebuh Farquhar, welche wundervolles Kunsthandwerk zu einem erschwinglichen Preis offerieren.

Fort Cornwallis:

An der Stelle, an welcher Sir Francis Light im Jahre 1786 landete, wurde Fort Cornwallis errichtet. Einst wurde das Fort au Holz errichtet, 1894 errichteten Strafgefangene ein stabiles Mauerwerk aus Steinen. Heute können nur noch die Außenwände bewundert werden. Zu den Attraktionen des Forts zählen ein Freilicht-Amphitheater und ein historische Ausstellung. Das zentrale Thema des Museums im Pulvermagazin ist die Geschichte der Provinz und des Forts. Besucher erhalten hier auch einen Einblick in den Alltag in einem Soldatenlager. Interaktive Displays veranschaulichen die Kriege während der Kolonialzeit. Der alte Stadtteil, welcher von der Kolonialzeit geprägt ist, liegt um das historische Fort Cornwallis.

Georgetown in Penang

Georgetown in Penang @iStockphoto/kevin miller

St. George Church:

Die älteste anglikanische Kirche Malaysias befindet sich östlich des Forts. Bei der St. George Church handelt es sich um ein stattliches Gebäude, welches mit Marmorböden ausgestattet ist. Der hohe Kirchturm ist schon von Weitem zu sehen. Die Kirche wurde von Sträflingen im Jahre 1818 errichtet. Am Eingang beeindruckt ein Baldachin, welcher den Seefahrer Sir Francis Light darstellt, wie er in Penang landet.

Penang Museum und Kunstgalerie:

Besucher finden das Museum in unmittelbarer Nähe zum Fort Cornwallis. Einst war im 1821 errichteten Gebäude eine Schule untergebracht, heute werden hier historische Gegenstände ausgestellt, welche die bedeutendsten Ereignisse Penangs dokumentieren. Zu den Exponaten zählen wundervolle Ausstellungsstücke aus Ton, Stein und Porzellan. Exponiert werden historische Karten, alte Grafiken und bedeutende Erinnerungsstücke des ersten Premierministers. Das Museum wartet mit historischen Drucken und Gemälden auf, welche sowohl die Entdeckung als auch die Entwicklung der Provinz darstellen. Interessant sind auch die alten See- und Landkarten. Zu den Ausstellungsstücken zählen Möbelstücke und auch wunderschöne Kostüme, welche die Tradition widerspiegeln. Eine Attraktion vor dem Museum ist der älteste Wagen der Seilbahn, welche auf den Hügel Penang führt.

Tempel Sri Mariamman:

Nicht weit vom Penang Museum und der Kunstgalerie entfernt, lädt der hinduistische Tempel in der Queen Street zu einem Besuch ein. Der Tempel wurde 1883 errichtet und erfreut sich einer kunstvollen Ausstattung. Das geschmückte Tempelinnere beherbergt eine Vielzahl an Statuen, welche hinduistische Gottheiten darstellen. Eindrucksvoll ist die Statue von Lord Subramaniam, da sie von sowohl Gold und Silber als auch Diamanten und Smaragden geschmückt wird. Diese prächtige Statue zieht beim alljährlichen Thaipusam-Fest im Jänner die Blicke auf sich, da sie bei der Prozession durch Georgetown gefahren wird. Der Sri Mariamman Tempel kann von früh morgens bis abends besucht werden, nachdem die Tempelverwaltung ihr Einverständnis für die Besichtigung gegeben haben.

Khoo Kongsi:

In Penang laden zahlreiche Khoo Kongsis zu einem Besuch ein. Hierbei handelt es sich entweder um ein Clanhaus oder um einen Raum für Versammlungen. Khoo Kongsi ist der größte Clantempel Penangs. Der Tempel ist auch unter der Bezeichnung Dragon Mountain Hill bekannt. Khoo Kongsi wurde zwischen 1853 und 1898 von den Vorfahren des Familienclans der Khoo errichtet, welche ursprünglich aus dem Süden Chinas stammten. Der prächtige und reichlich geschmückte Tempel sorgt mit den detaillierten Holzschnitzereien und den Verzierungen aus Gold für Aufsehen. Ein Blickfang sind auch die farbenfrohen Kacheln, die wundervollen Ornamente und die detailreichen Friese. Die Holzbalken sind mit aufwändigen Ornamenten versehen. Als der Tempel eingeweiht wurde, brach während den Feierlichkeiten ein Feuer aus und zerstörte das Bauwerk vollständig. Das Haus wurde erneut aufgebaut, jedoch ein wenig bescheidener.

Tempel Kuan Yin Teng:

Im Zentrum von Georgetown befindet sich die Tempelanlage, welche der Göttin der Barmherzigkeit gewidmet ist. Der Tempel wurde von den frühsten Siedlern aus China errichtet. Bei dieser sakralen Sehenswürdigkeit, welche um 1800 erbaut wurde, handelt es sich um die älteste chinesische Tempelanlage der Provinz. Dreimal jährlich werden die Geburtstage der Göttin der Barmherzigkeit gefeiert. Sowohl im zweiten und sechsten als auch neunten Mond finden am 19. Tag die Festlichkeiten statt. Räucherstäbchen werden angezündet, Papiergeld wird verbrannt und Opfer werden dargeboten. Am Abend werden traditionelle Puppenspiele und chinesische Theaterstücke aufgeführt.

Moschee Kapitän Keling:

Die Moschee wurde von den ersten Siedlern, welche dem Islam angehörten, errichtet. Die sakrale Sehenswürdigkeit befindet sich an der Kreuzung der Straßen Masjid Kapitän Keling und Buckingham. Die Fassade der Kapitän Keling Moschee ist ockergelb. Auffallend ist das einzelne Minarett, welches vom maurisch-islamischen Baustil geprägt ist. Besucher müssen sich an die Kleidervorschriften halten. Das Betreten der islamischen Glaubensstätte ist ausschließlich barfuß gestattet, kurze Hosen sind untersagt und die Schultern müssen bedeckt sein.

Moschee Masjid Melayu Acheen

Der arabische Händler Kapitän Kelin ließ im Jahre 1820 eine Moschee errichten, welche seinen Namen trägt. Die islamische Glaubensstätte war für die Händler der damaligen Zeit von großer Bedeutung.

Staatliche Moschee:

Die Staatsmoschee liegt in der Straße Jalan Masjid Negeri und beeindruckt mit moderner Architektur. 5000 Moslems haben hier die Möglichkeit, gemeinsam zu beten. Touristen müssen sich an die Kleidervorschriften halten und eine Genehmigung vom State Religious Department einholen, um die Moschee besuchen zu dürfen.

Wat Chayamangkalaram:

Der buddhistische Tempel macht mit den leuchtenden Farben schon von Weitem auf sich aufmerksam. Wat Chayamangkalaram befindet sich in der Straße Lorong Burmah. Die Attraktion der Tempelalage ist der 33 Meter lange Buddha, welcher zu den 3 größten der Welt zählt. Besucher sind im Tempel von früh morgens bis spät abends herzlich willkommen.

Tempel Dharmikarama Burmese:

Der burmesische Tempel liegt an der Straße Lorong Burma. Besucher können die Pagode besuchen, über das Tempelgelände schlendern und sich am Wunschbrunnen etwas wünschen.

P. Ramlee`s Haus:

Fans des Schauspielers und Sängers P. Ramlee haben in der Straße Jalan P. Ramlee die Möglichkeit, das 1926 errichtete Geburtshaus zu besuchen. Fotos geben nicht nur einen Einblick in das Leben des Regisseurs, sondern auch in die Filmindustrie Malaysias.

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