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Masjid Jamek Moschee

Die Mosche Jamek war bis zur Fertigstellung der Negara Moschee lange Zeit die größte Moschee Kuala Lumpurs und sie zählt zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Metropole. Der eindrucksvolle Baustil, die liebevollen Detaills ebenso wie der schöne Innenhof begeistern Besucher aus aller Welt. Dieses sakrale Bauwerk liegt nahe vieler weiterer Sehenswürdigkeiten.

Anreise:

Die Masjid Jamek ist ideal an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen. Touristen haben die Möglichkeit, mit der KL Monorail anzureisen. Es bietet sich auch eine Fahrt mit der LRT an. Die Linien Sri Petaling ebenso wie Ampang befördern Fahrgäste von der Jamek Moschee in nördliche Richtung zum Putra World Center. Besucher, welche von Osten her anreisen, können die Linie Kelan Jaya nützen. Der LRT Verbindungsbahnhof an der Station Masjid Jamek kann binnen weniger Minuten Fußmarsch erreicht werden.

Lage:

Die eindrucksvolle Jamek Mosche liegt im Zentrum der malaysischen Hauptstadt. Die Mosche befindet sich inmitten zahlreicher Sehenswürdigkeit. Zwischen Little India und Chinatown gelegen, ist sie gut erreichbar. Besucher, welche vom Meredeka Square aus die Moschee suchen, können sich am Sultan-Abdul-Samad Palast orientieren, da die Mosche hinter diesem eindrucksvollen Bauwerk errichtet wurde. Die religiöse Stätte liegt an den Flüssen Klang und Gombak, welche einen idyllischen Rahmen schaffen.

Masjid Jamek Moschee

Masjid Jamek Moschee ©TK

Eintritt:

Besucher können sich freuen, da der Besuch der Moschee kostenlos ist. Jedoch kann die Mosche während der Gebetszeiten nicht erkundet werden. Empfehlenswert ist der Besuch entweder zwischen halb drei und vier Uhr nachmittags oder bei Sonnenuntergang, da die Dämmerung der islamischen Gebentsstätte ein märchenhaftes Aussehen verleiht. Es ist sicherlich auch ein Erlebnis, das sakrale Bauwerk zu besichtigen, wenn der Muezzin zum Gebet ruft.

Architekt:

Die Moschee wurde vom britischen Architekten Hubbocks entworfen und im Jahre 1910 wurden die Bauarbeiten beendet. Als die Briten über Malaysia herrschten, wurden rund um die Moschee zahlreiche imposante Bautwerke errichtet, welche unter anderem auch von A. B. Hubbocks geplant wurden.

Architektur:

Die Masjid Jamek besticht durch ihr märchenhaftes Aussehen. Die Gebentsstätte der Muslime wurde den Moscheen in Nordindien nachempfunden. Das auffallende Bauwerk begeistert mit einem faszinierendem Kuppeldom, welcher mit typisch maurischen Ornamenten verziert ist. Die Moschee bietet einen gut gepflegten und mit Palmen bewachsenen Innenhof, welcher von einer Mauer eingegrenzt wird. Die Mauern weisen lachsfarbene Streifen auf weißem Untergrund auf. Wunderschön sind auch die Minarette und Bögen. Vom Minarett aus erfolgt der Gebetsruf. Dieser fordert die Anhänger des Islams zum gemeinschaftlichen Gebet auf. Auch die gewölbten Kuppeln ziehen die Blicke der Besucher auf sich. Den Gläubigen stehen 3 Gebetshallen zur Verfügung. Eindrucksvoll sind auch der offene Baustil und die zahlreichen Säulen.
Für Frauen wurden ein seperater Bereich ebenso wie eine eigene Gebetshalle errichtet. Das islamische Gebetshaus beherbergt auch Waschgelegenheiten ebenso wie Toiletten.

Kleidungsvorschriften:

Um die Moschee zu besichtigen, stellt das Ausziehen der Schuhe ein absolutes Muss dar. Die Schuhe werden am Eingang aufbewahrt. Bedeckte Beine und Arme sind die Voraussetzung für einen Besuch. Am Eingang der Masjid Jamek erhalten weibliche Besucher einen Tschador. Hierbei handelt es sich um einen Mantel. Ebenso müssen Frauen ihren Kopf mit einem Tuch bedecken. Weibliche Touristen haben die Möglichkeit, sich ein Kopftuch ohne Gebühr am Eingang zu leihen. Auch Besucher mit schmutziger Kleidung erhalten am Eingang saubere, angemessene Bekleidung.

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