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Küche Malaysias

Die Einflüsse verschiedenster Küchentraditionen machen Malaysia zu einem Eldorado für Feinschmecker. Touristen finden im reichhaltigen Angebot an kulinarischen Delikatessen sowohl chinesische als auch indische Einflüsse. Gaumenfreuden garantieren auch arabische und portugisische Speisen. Aus der Kolonialzeit stammen Spezialitäten mit britischer Küchentradition. In Malaysia sorgen auch thailändische und indonesische Gerichte für Begeisterung. Die Nonya-Küche, welche die malaysische Kochkunst mit der chinesischen Küche kombiniert, hat sich einen weltweiten Namen gemacht. Um die exotischen Gerichte kennen zu lernen, sollte man dort essen, wo die Einheimischen essen.

Grundnahrungsmittel:

Das wichtigste Nahrungsmittel ist der Reis, unabhängig davon, ob die Küche von malaysischen, chinesischen, indischen, thailändischen oder indonesischen Einflüssen geprägt ist. Malaysia ist für die breite Palette an Reisgerichten bekannt, welche sowohl pikant als auch süß zubereitet werden. Auch Nudeln stehen regelmäßig am Speiseplan. Ein Großteil der Speisen ist sehr scharf gewürzt. Frittiertes Fleisch ist für die Malaien von großer Bedeutung. Ebenso steht frittierter Fisch auf dem Speiseplan. Gemüse- und Fleischcurries sind aus der malaysischen Küche nicht wegzudenken. Gemüse genießt einen hohen Stellenwert. Da Malaysia an das Meer grenzt, können sich Touristen auf exquisite Fischspezialitäten freuen. Zu den kulinarischen Highlights zählen die preisgünstigen Meeresfrüchte.

Westliche Küche:

Touristen finden sowohl in Kuala Lumpur und den großen Städten als auch in touristisch erschlossenen Gebieten Western Food. Die Malayen verstehen unter westlicher Küche Fleisch, Pommes Frites und einen Salat, meist Coleslaw.

Küche Malaysias

Küche Malaysias @iStockphoto/kevin miller

Fastfood:

Touristen haben in den malaysischen Ballungsräumen die Möglichkeit, in einer international bekannten Fastfood-Kette zu speisen. In den großen Städten haben sich KFC, McDonalds und Kentucky Fried Chicken Filialen etabliert. Zu den weiteren amerikanischen Ketten in den malaysischen Ballungszentren zählen Pizza Hut und Burger King.

Hawker Stalls:

In diesen Schnellimbissen lernen Touristen die lokalen Spezialitäten kennen. Die Hawker Stalls bieten Delikatessen zu einem geringen Preis an. Die Schnellimbisse stellen für die Einheimischen beliebte Treffpunkte dar. Touristen können die Köche beim Zubereiten der Leckereien beobachten und sich gleichzeitig von den hygienischen Verhältnissen überzeugen.

Restaurants:

Malaysia wartet mit einer Vielzahl an preisgünstigen Restaurants auf. Die Speisen werden frisch zubereitet. Zur Ausstattung dieser einfachen Restaurants zählen Tische, Stühle und Teller aus Plastik. Touristen sollten sich darauf einstellen, dass die Hygienestandards des Westens nicht erreicht werden. Zahlreiche Restaurants bieten Delikatessen für 1 bis 3 Euro an.

Kulinarik in Kuala Lumpur:

Touristen finden in der Hauptstadt Food Stalls, Garküchen und billige Kaschemmen. Muss der Geldbeutel nicht geschont werden, so bieten Spezialitätenrestaurants ebenso wie Fine Dining Restaurants Leckerbissen aus aller Welt. Kuala Lumpur wartet mit lokalen ebenso wie internationalen Restaurants und Fastfood-Ketten auf.

Bekannte malaysische Gerichte:

Laska:

Eine beliebte Speise, welche auch in Garküchen zubereitet werden, ist Laska. Die exotische Note stammt sowohl von der Kokosmilch und der Tamarinde als auch von den Krabben- und Fischstücken. Weitere Zutaten sind Hühnerfleisch, Nudeln aus Reismehl und Sojabohnensprossen. Viele Straßen-Stände offerieren Laska zu einem geringen Preis.

Yung Tau Foo:

In Malaysia wird die Suppe mit Tofu und mehreren Gemüsearten gerne zum Frühstück verzehrt.

Mee Goreng:

Das klassische Gericht wird aus gebratenen Reisnudeln, Gemüse, Fleisch oder Meeresfrüchten zubereitet. Das Gericht wird an zahlreichen Straßenständen zubereitet.

Nasi Goreng:

Zu den Zutaten des typisch südostasiatischen Gerichts zählen gebratener Reis, Meeresfrüchten, Fleisch und gekochtes Gemüse. Nasi Goreng wird meist mit einem Spiegelei und Gurken serviert. Viele Straßenstände haben sich auf diesen Klassiker spezialisiert.

Satay:

Satay wird auf dünnen Holzspießen serviert. Die gegrillten Fleischstücke werden mit einer schmackhaften Erdnusssoße, Gurken und Zwiebeln serviert. Eine Vielzahl der Restaurants und Garküchen begeistert mit dem aus Indonesien stammenden Gericht Gado-Gado. Die Spezialität wird aus Gurken und Sojabohnensprossen hergestellt. Weitere Zutaten des indonesischen Nationalgerichts sind gebratener Tofu, gekochte Eier und eine würzige Erdnusssauce.

Roti Chanai:

Bei diesem indischen Gericht handelt es sich um ein pfannkuchenartiges Brot. Roti Chanai wird mit den verschiedensten Curryvariationen serviert. Ein Erlebnis stellt das Essem vom Bananenblatt dar. Die Inder verwenden kein Besteck. Die traditionellen Curries werden mit den Fingern zum Mund geführt.

Bak Kut Teh:

Die Einheimischen genießen die Schweinerippchen, welche mit Kräutern, Knoblauch und Sojasauce verfeinert werden, zum Frühstück.

Sambal Belacan:

Die Sauce wird aus Krabbenpaste, Chili und Knoblauch hergestellt und zu zahlreichen Hauptgerichten gereicht.

Loh Bak:

Für die chinesische Spezialität wird Schweine – oder Hühnerfleisch gebraten und mit einer scharfen Chilisauce serviert.

Nasi Lemak:

Dieses landestypische Gericht wird aus Kokosreis, Erdnüssen, Sardellen, hart gekochtem Ei und Sambal Belacan zubereitet.

Ais Kacang:

Diese lokale Nachspeise wird aus geschabtem Eis, Kokosmilch und Palmzucker zubereitet. Weitere Zutaten sind gekochte rote Bohnen und Zuckermais. Exzellente Nachspeisen, welche aus Mehl oder Reis, Zucker, Eiern und Kokosmilch zubereitet werden, sind Cek Mek Molek und Len Chee Kang. Die Einheimischen backen aus diesen Zutaten auch süße Verlockungen wie Buah Melaka, Kuih Lapis und Cendol. Weitere schmackhafte Desserts sind Sago Gula Melaka, Tepong Pelita ebenso wie Ais Kacang. Die exotischen Nachspeisen findet man in den lokalen Restaurants.

Getränke:

Das malaysische Wort Air bedeutet Getränk. Panas heißt übersetzt heiß, ice steht für ein kaltes Getränk mit Eiswürfeln.

Air Bandung:

Das süße Getränk wird aus Kondensmilch und Rosensirup hergestellt. Air Bandung wird eiskalt serviert.

Alkohol:

Touristen finden alkoholishce Getränke in einigen Supermärkten und in Restaurants, welche nicht von Moslems geführt werden, da der strenge islamische Glaube den Genuss von Alkohol untersagt. Touristen sollten es vermeiden, Alkohol an öffentlichen Orten zu konsumieren. Alkohol ist teuer und das Konsumieren ist in der Öffentlichkeit verboten.

Wasser:

Das Leitungswasser hat in Malaysia keine Trinkwasserqualität. Daher verfügen zahlreiche Haushalte über Wasserfilter. Mineralwasser wird sowohl in den Supermärkten als auch in kleinen lokalen Geschäften preisgünstig angeboten. Größte Vorsicht ist bei Eiswürfeln angesagt.

Teh – Tee:

In landestypischen und indischen Restaurants versteht man einen süßen Tee, welcher oftmals mit Kondensmilch zubereitet wird. In chinesischen Restaurants wird chinesischer Tee serviert.

Fruchtshakes:

Die frisch gepressten Säfte sind ein wahres Geschmackserlebnis. Die exotischen Fruchtsäfte werden entweder pur getrunken oder mit anderen Obstsorten kombiniert. Besonders schmackhaft sind die Mixturen aus Obst und Kondensmilch oder Joghurt.

Früchte:

Durian:

Die Königin der Früchte ist für ihren intensiven, unangenehmen Geruch bekannt. Daher ist die stachelige Frucht in Bussen, Flugzeugen, mehreren öffentlichen Plätzen und einigen Hotels verboten. Sie erreicht die Größe eines Fußballs und begeistert mit einem weißen Fruchtfleisch, welches eine cremige Konsistenz aufweist. Diese Stinkfrucht sollte nicht mit Alkohol kombiniert werden.

Rambutan:

Der Geschmack dieser exotischen, meist roten Frucht ähnelt dem von Litschis.

Mangosteen:

Hierbei handelt es sich um eine saftige Frucht mit einem weißen, süßen fruchtfleisch. Die Schale dieser Obstsorte ist dunkelviolett und äußerst dick.

Sternfrucht:

Die saftige Frucht schmeckt zunächst süß, der Nachgeschmack ist ein wenig säuerlich. Die Sternfrucht wird gerne für frisch gepresste Säfte verwendet, welche ähnlich wie eine Limonade schmecken.

Vorsicht:

Touristen sollten den Konsum von Eiswürfeln vermeiden, da das verwendete Wasser nicht immer den Hygienestandards entspricht. Ein Großteil der Speisen ist grundsätzlich scharf gewürzt. Wenn eine Speise mit hot angeschrieben steht, so bedeutet dies, dass die Speise aus Sicht der Einheimischen scharf ist. Viele Touristen sind an die scharfen Gewürze und die Chilis nicht gewöhnt.

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