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Sehenswürdigkeiten in Malakka

Die historische Stadt Malakka ist sowohl von neuen als auch von geschichtsträchtigen Vierteln geprägt. Kulturinteressierte können sich in der Altstadt Malakkas leicht orientieren, da der historische Stadtrundgang zu den bedeutenden Gebäuden gut ausgeschildert ist.

Sehenswürdigkeiten in Malakka

Sehenswürdigkeiten in Malakka ©iStockphoto/graham heywood

Stadthaus:

Das Stadthaus wurde Mitte des 17. Jahrhunderts während der holländischen Kolonialherrschaft errichtet. Das von den Holländern errichtete Bauwerk befindet sich auf dem Stadtplatz, dem Town Square. Die gigantischen Holztore, das stabile Mauerwerk und die Scharniere aus Schmiedeeisen ziehen die Blicke auf sich. Touristen können die eindrucksvolle Schnitzkunst der Holländer bewundern. Das Stadthaus beherbergt das Historische Museum. Auch das Ethnografische Museum und das Museum für Literatur sind in diesem historischen Bauwerk untergebracht.

Historische Museum:

Museumsbesuchern wird die Geschichte Malakkas nahe gebracht. Exponiert werden mehrere Landkarten und Lithografien. Zu den Ausstellungsstücken zählen historische Ölgemälde und alte Fotografien. Interessant sind die authentischen geschichtsträchtigen Artefakte, welche aus der Zeit der holländischen und portugiesischen Kolonialmacht stammen. Besucher finden im Historischen Museum auch Artefakte, die aus der Zeit der frühen Siedler aus China und Malaysia stammen.

Ethnologisches Museum:

In diesem Museum wird den Besuchern die einheimische Kunst näher gebracht. Das Ethnologische Museum informiert über die jahrhundertealten Traditionen.

Literaturmuseum:

Das Museum befindet sich in einem eigenen Gebäude, welches neben dem Hauptgebäude liegt. Besonders eindrucksvoll sind die historischen Schriften, welche zu den bedeutenden Werken der Literatur Malaysias zählen.

Kirche St. Paul:

Besucher gelangen vom Stadthaus am Stadtplatz über Stufen auf den St. Pauls Hügel. Die 1512 errichtete Kirche war einst der letzte Ruheort für Verstorbene wohlhabender Familien. In der offenen Gruft wurde St. Francis Xavier begraben. Ein Blickfang ist die Marmorstatue, welche St. Francis Xavier darstellt. Das Kircheninnere wartet mit holländischen Grabsteinen auf.

A`Famosa:

Im Anschluss an die Besichtigung der Kirche St. Paul ist der Besuch der portugiesischen Festungsanlage empfehlenswert, da diese Sehenswürdigkeit am Fuße des Hügel liegt. Die Festung, welche die Portugiesen 1511 errichteten, wurde von den Holländern großteils zerstört. Besucher können den erhaltenen Teil A´Famosas besichtigen. Einzigartig ist er Ausblick auf die Stadt und den alten Hafen. Ebenso bietet sich ein schöner Blick auf die Straße von Malakka.

Muzium Budaya:

Das faszinierende Holzgebäude wurde dem Palast des Sultans nachgebaut. Das Kulturmuseum liegt in der Nähe der Festungsanlage A`Famosa. Das zentrale Thema des Museums ist die Kultur der Provinz. Exponiert werden auch Ausstellungsstücke, die aus anderen Regionen Malaysias stammen. Zu den Exponaten zählen Waffen, Steine mit Inschriften und Kleidung. Interessant sind auch die Instrumente und die Fotos. Eindruck hinterlässt das Diorama, welches die Hofhaltung des Königs darstellt.

Gedenkstätte an die Erklärung der Unabhängigkeit in Malakka:

Das Museum ist in einem Herrenhaus untergebracht, das 1912 errichtet wurde. Als Malaysia eine Kolonie war, wurde das Gebäude vom Melakka Club genutzt. Eindrucksvoll sind die vom Mogul-Stil geprägten Kuppeln. Besucher können hier nicht nur Manuskripte, sondern auch Dias zu den bedeutendsten Ereignissen vor 1957, dem Jahr der Unabhängigkeit, bewundern. Die historisch bedeutenden Ereignisse werden auch mittels Fotos und Videos veranschaulicht.

Christuskirche:

Die holländische Reformkirche liegt nicht weit vom Stadtmuseum entfernt. Seit dem Jahre 1753 ist die rote Christuskirche das bedeutendste Gotteshaus der Provinz. Die mit Laterit verputzten, aus Holland importierten Steine, geben der Christuskirche die rote Farbe. Besucher können auf 200 Jahre alten Kirchenbänken beten und das Letzte Abendmahl in Form eines gekachelten Frieses bewundern. Als die Briten die Kolonialherrschaft übernahmen, funktionierten sie die Christuskirche in eine anglikanische um. Der Glockenturm wurde von den Briten errichtet. Auch heute erinnern noch die Grabsteine, welche im Boden der Kirche eingelegt sind, an die Holländer.

Muzium Belia Malaysia:

Das Museum der Jugend befindet sich neben der Christuskirche. Das wundervolle Bauwerk ist vom britischen Kolonialstil geprägt. Einst diente das Museum als Hauptpost. Zu bewundern sind sowohl Dokumente als auch Fotos, welche das Bemühen des Jugendrates zur Schau stellt. Ebenso wird die Arbeit diverser Organisationen, welche sich für Jugendliche einsetzen, der Öffentlichkeit dargeboten.

Schiffsmuseum:

Der Nachbau eines typischen Schiffes aus Portugal, der Flor de la Mar, lockt Besucher ins Schiffsmuseum. Besucher können sich auf Schiffsmodelle ebenso wie auf historische See- und Landkarten freuen. Auch die alten Eisenkisten, in welchen wertvolle Fracht transportiert wurde, sind sehenswert.

St. John`s Fort:

Ende des 18. Jahrhundert errichteten die Holländer das St. John`s Fort. Um vor Angriffen aus Malakka geschützt zu sein, wurde es auf dem St. John`s Hügel erbaut.

Museum der Königlichen Malaysischen Marine:

Gegenüber dem Schiffsmuseum befindet sich das Museum der Königlichen Malaysischen Marine. Zu den Exponaten zählen Erinnerungsstücke, geschichtsträchtige Geräte und Keramiken, welche einst zum Inventar des gesunkenen Schiffs Diana zählte.

Kirche St. Peter:

Die Kirche liegt an der Jalan Bendahara. Die 1710 errichtete Kirche wartet mit wundervollen Buntglasfenstern und historischen Grabsteinen auf. Die Kirche hat sich mit den Prozessionen sowohl am Karfreitag als auch am Ostersonntag einen Namen gemacht. Im Juni wird hier ein Fest zu Ehren San Pedros gefeiert. Dieser ist der Schutzpatron von Fischern.

Chinatown:

Chinatown liegt im Westen des Flusses Melaka. bei einem Besuch des traditionell chinesischen Viertels erhalten Touristen einen Einblick in die gelebte, chinesische Kultur und Tradition. In Chinatown kommen Schnäppchenjäger auf ihre Kosten.

Kampunk Hulu Moschee:
Im Zentrum Chinatowns kann die älteste Moschee des Landes bewundert werden. Die im Jahre 1728 erbaute Moschee begeistert mit einzigartiger Architektur.

Kampung Kling Moschee:

In Chinatown gelegen, zieht die Moschee mit dem gestuften Meru-Dach die Blicke auf sich. Das Minarett der Kampung Kling Moschee gleicht einem Wachturm. Im muslimischen Monat Safir findet in der islamischen Glaubensstätte das traditionelle Badefest statt.

Cheng Hoo Teng Tempel:

Bei dieser sakralen Sehenswürdigkeit handelt es sich um die erste chinesische Tempelanlage des Landes. Der Tempel der immergrünen Wolken wurde 1646 errichtet. Das Dach des Tempels ist mit Figuren der chinesischen Fabelwelt geschmückt. Die wichtigste Gebetshalle beherbergt 3 Altare. Ein Altar wurde für die Lehre des Buddhismus erbaut, ein weiterer für den Konfuzianismus und auch für die Lehre des Taoismus wurde ein Altar errichtet.

Sam Po Kong Tempel:

Gläubige und Touristen finden die 1795 erbaute Tempelanlage am Fuße des Hügels Bukit Cina.

Tranquerah Moschee:

Im Stadtviertel Tranquerah gelegen, beeindruckt die Moschee, welche vor 150 Jahren erbaut wurde, mit ihrer Architektur. Sehenswert ist nicht nur das mehrstufige Dach, sondern auch die Pagode, die das Minarett ersetzt, da die Form des Hauptgebäudes einer Pyramide gleicht.

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