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Tunku Abdul Rahman Nationalpark

Allgemeine Informationen:

Zum TAR Nationalpark zählen 5 Inseln, welche 3 bis 8 Kilometer von der Provinzhauptstadt entfernt sind. Sowohl die Nähe zu Kota Kinabalu als auch die einzigartige Umgebung und die faszinierende Unterwasserwelt machen die exotischen Insel zu einem populären Ausflugsziel. Die Insel Sapi wurde im Jahre 1974 zum Nationalpark erklärt, 5 Jahre später wurden auch die Nachbarinseln dem schützenswerten Naturgebiet hinzugefügt. Ziele des TAR Marineparks sind der Schutz der farbenprächtigen Korallenriffe ebenso wie die Erhaltung der artenreichen Flora und Fauna. Naturliebhaber können sich auf eine ausgezeichnete Wasserqualität, eine gute Sicht unter Wasser und angenehm warme Wassertemperaturen von 28 Grad Celsius freuen.

Lage:

Der Tunku Abdul Rahman Park befindet sich im Nordosten Sabahs, in der Nähe von Kota Kinabalu.

Größe:

Zum Marinepark zählen 4929 Hektar. Ein Drittel des marinen Schutzgebiets liegt an Land. Die heutigen 5 Inseln, welche zum Marinepark zählen, waren vor der letzten Eiszeit Teil des malaysischen Festlands. Das geschmolzene Eis ließ den Wasserspiegel ansteigen und somit wurden die Inseln Gaya, Sapi, Manukan, Mamutik ebenso wie Sulug vom Festland ab.

Inselwelt:
Die Inseln laden zum Entspannen, Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen ein.

Flora:

Die Pflanzenwelt des TAR Marineparks wird sowohl von Pandanus Dubius als auch von Podocarpus Polystachyus dominiert. Ebenso zählen teilweise unberührte Dipteracarpaceen Wälder, Seraya und Kapur zur Küstenvegetation. Naturfreunde finden hier eine Vielzahl an unterschiedlichen Palmenarten.

Fauna:

Der Nationalpark beheimatet Bartschweine, verschiedenste Eichhörnchenarten und Pangolins. Tierbeobachter haben hier die Möglichkeit, Affen, Schlangen und große Echsen zu beobachten. Eindrucksvoll sind die Seeadler, die seltenen Nashornvögel ebenso wie die unterschiedlichen Reiherarten. Zu den kleineren Vogelgattungen zählen die Sandpfeifer und die Fliegenfänger.
Im TAR Park sorgen der Magapode, der Bulbul ebenso wie der Sonnenvogel für Begeisterung.

Tunku Abdul Rahman Nationalpark

Tunku Abdul Rahman Nationalpark @iStockphoto/Jakub Michankow

Korallenriffe:

Die artenreichsten und farbenprächtigsten Riffe befinden sich zwischen den Inseln Sapi und Gaya. Die Korallenriffe stellen die Heimat einer Viezahl an unterschiedlichen Fischen dar.
Schnorchler und Taucher können Clownfische ebenso wie Schmetterlingsfische bewundern. Ebenso leben im Marinepark Drachenfische, Garoupas und Katzenfische. Parkbesucher haben hier die Chance, auf einen Barracuda zu treffen. Zu den Attraktionen unter Wasser zählen Mollusken ebenso wie farbenprächtige Riesenmuscheln. Eindrucksvoll ist die große Population an Seegurken und Feder-Seesternen. Die Seeigel stellen ebenso wie die Kauri- und Skorpionmuschen einen Blickfang dar.

Pulau Gaya:

Rund 24 Kilometer von der Provinzhauptstadt entfernt, lockt die bewohnte Insel Touristen aus aller Welt an. Pulau Gaya ist ein wahrer Geheimtipp, da dieses tropische Paradies noch nicht vom Massentourismus entdeckt wurde. Die größte Insel des Nationalparks wartet mit einem Küstenstreifen von 26 Kilometer auf. Zu den populärsten Sandstränden zählen sowohl der Strand Bulijong Bay als auch der Police Beach. Inselbesucher schätzen hier nicht nur das kristallklare Wasser, sondern auch den flach abfallenden, kinderfreundlichen Strand. Die Unterwasserwelt sorgt bei Schnorchlern und Tauchern für Begeisterung. Gaya verfügt über eine eigene Tauchbasis. Auf Pulau Gaya findet man an der Küste einen unberührten Dipterocarpaceenwald, welcher zum Wandern einlädt. Zahlreiche Naturpfade bieten Inselbesuchern die Möglichkeit, den Regenwald zu erkunden und die vielfältige Flora und Fauna kennen zu lernen. Zu den öffentlichen Einrichtungen zählen mehrere Schutzhütten und Toilettenanlagen. Ebenso wurden einige Umkleidekabinen errichtet. Die Insel ist gastronomisch erschlossen.

Pulau Manukan:

Manukan ist die zweitgrößte Insel des Marineparks. Die 20,5 Hektar große Insel bietet ausgezeichnete Bedingungen für Schnorchler und Taucher. Badeurlauber finden sowohl im Süden als auch im Osten der Insel tropische Strände. An einigen Stränden verwöhnen Garküchen mit lokalen Delikatessen. Pulau Manukan ist ein wahrer Geheimtipp bei Ruhesuchenden und Naturliebhabern. Die Insel wartet mit einem intakten Regenwald, einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt ebenso wie mit sehenswerten Riffen und einem vielfältigen marinen Leben auf. Manukan kann auf kleinen Dschungelpfaden erkundet werden. Eine beliebte Route führt zum Aussuchtspunkt, welcher im Nordwesten der Insel liegt. Touristen haben die Möglichkeit, in einer der 20 Holzhütten zu übernachten. Zur Infrastruktur der Anlage zählen mehrere Restaurants, ein Tauchzentrum und ein Clubhaus. Inselbesucher, die in den Chalets übernachten, können sich im Swimming-Pool abkühlen, Tennis und Squash spielen. Im Norden der Insel befindet sich ein Campingplatz. Die Marine Exhibition Hall bietet einen Einblick in die faszinierende Unterwasserwelt.

Pulau Sapi:

Sapi liegt nicht weit von der südwestlichen Küste der Insel Pulau Gaya entfernt. Die Insel wartet mit traumhaften, feinsandigen Stränden, kristallklarem Wasser und intakten Korallenriffen auf. Pulau Sapi ist ein Eldorado für Schnorchler, Taucher und Badeurlauber. Die Ostküste der Insel ist für ihre wundervollen Sandstrände und die vorgelagerten Korallenriffe bekannt. Touristen haben die Möglichkeit, bei Ebbe zur Nachbarinsel Gaya zu spazieren. Bei Ebbe verbindet eine Sandbank Pulau Sapi mit der größten Insel des Marineparks.
Die kinderfreundliche Insel wartet mit einer artenreichen Tierwelt auf. Die Insel ist für die Monitor Warane bekannt, welche mit ihrer Größe die Blicke auf sich ziehen, jedoch nicht gefährlich sind. Zu den Highlights der 10 Hektar großen Insel zählt die Erkundung des Marineparks. Inselbesucher können die Unterwasserwelt von einem Glasboden-Boot entdecken. An Land laden zahlreiche Dschungelpfade dazu ein, den tropischen Regenwald und das Innere der Insel zu erkunden. Auf Pulau Sapi darf mit einer Genehmigung der Parkverwaltung gezeltet werden.
Zu den öffentlichen Einrichtungen zählen Toiletten und Umkleidekabinen. Ebenso finden Inselbesucher Picknick- und Grillplätze.

Pulau Mamutik:

Das kleinste Eiland des Marineparks begeistert mit reichem marinen Leben. Pulau Mamutik ist von farbenprächtigen Korallenriffen umgeben. Schnorchler und Taucher finden im Nordosten der 6 Hektar großen Insel vom Aussterben bedrohte Korallenarten. Auf der Insel wurde eine Tauchbasis errichtet, welche nicht nur Kurse, sondern auch Touren, Tauchlehrer und Equipment anbietet.
Feinsandige Strände laden zu Entspannen ein, während Wassersportler bei Schwimmen, Jetskifahren und auf dem Bananenboot auf ihre Kosten kommen. Die Insel ist mit Toilettenanlegen und Umkleidekabinen ausgestattet. Zur Infrastruktur zählen mehrere Picknickareale, welche gerne von Tagesausflüglern genutzt werden. Naturfreunde können sich bei der Parkverwaltung eine Genehmigung einholen, um auf der Insel zelteln zu dürfen.

Pulau Sulug:

Die unberührte Insel, welcher ein wahrer Geheimtipp ist, ist vom Festland weiter entfernt als die anderen 4 Eilande des Marineparks. Pulau Sulug begeistert Ruhesuchende und Naturliebhaber, welche die Ruhe und Abgeschiedenheit genießen. Die Insel ist von großteils felsigen Küsten gesäumt. Wunderschöne, breite Sandstrände, welche nur wenig frequentiert sind, locken Touristen ebenso an wie die intakten Riffe, welche für ihre seltenen ebenso wie farbenprächtigen Korallen bekannt sind. Der breite Sandstrand begeistert mit einer tropischen Vegetation. Zu den Attraktionen zählen die Langschwanzmakaken. Um auf Pulau Sulug das Zelt aufschlagen zu dürfen, ist eine Erlaubnis der Parkverwaltung notwendig. Zu den öffentlichen Einrichtungen der Insel zählen Umkleidekabinen und Toiletten.

Tauchausflüge:

Mehrere lokale Anbieter offerieren Tauchausflüge und Tauchkurse. Lokale Agenturen haben sich nicht nur in Kota Kinabalu niedergelassen, sondern auch am KK Times Square.

Seawalking:

Zu den Highlights zählt die Erkundung der Unterwasserwelt beim Sewalking. Freunde der Unterwasserwelt werden hierbei mit einem Helm ausgestattet, welcher unter Druck steht.

An- und Rückfahrt:

Von der Bootsanlegestelle der Provinzhauptstadt Kota Kinabalu verkehren Boote um 9, 10 und 11 Uhr zum Tunku Abdul Rahman Nationalpark. Touristen können mit dem Boot entweder um 13.30 oder um 14.30 zurück fahren. Die letzte Rückfahrt wird um 15.30 angeboten.

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