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Nationalpark Kubah, Lambir Hills, Tanjung Datu und Similajau

Kubah Nationalpark:

Lage:

Der Nationalpark befindet sich 20 Kilometer im Westen der Provinzhauptstadt Kuching. Die Anfahrt mit dem Auto oder Taxi ist unkompliziert.

Größe:

Das 2230 Hektar große Naturgebiet wurde 1989 zum Nationalpark erklärt.

Geografie:

Der Kubah Nationalpark ist sowohl von Sandstein als auch Schiefer geprägt. Ebenso dominiert Schlammstein. Das Naturschutzgebiet ist von den 3 Bergen Serapi, Selang und Sendok umgeben. Kristallklare Flüsse durchziehen die malerische Landschaft. Wunderschön sind die teilweise 10 Meter hohen Kaskaden. In den Mangrovenwäldern leben zahlreiche Tierarten, darunter auch vom Aussterben bedrohte Gattungen.

Fauna:

Der Kubah Nationalpark ist großteils von gemischtem Dipterocarpaceenwald bedeckt. Ebenso domonieren verschiedene Büsche und Orchideen. Der Nationalpark ist für seine Vielfalt an unterschiedlichen Palmenarten bekannt. Mit 98 Palmenarten zählt der Kubah Nationalpark zu jenen Regionen, die am dichtesten mit Palmen bewachsen sind.

Tierwelt:

Das geschützte Naturreich beheimatet Mausdeer, Bartschweine, die seltenen Nashornvögel, welche bei den Iban als heilig gelten, ebenso wie Eichhörnchen. Eine Vielzahl an Reptilien und Amphibien ist im Kubah Nationalpark heimisch.

Nationalpark Kubah

Nationalpark Kubah @iStockphoto/Tan Wei Ming

Aktivitäten:

Dieses Naturschutzgebiet begeistert Wanderer mit landschaftlich reizvollen Wanderwegen. Der Aufstieg auf den Berg Gunung Serapi wird mit einem atemberaubenden Ausblick auf das Dach des Regenwalds belohnt. Zu den beliebtesten Ausflugszielen zählen die malerischen Wasserfälle, welche zu einem erfrischenden Bad einladen. Zudem befinden sich nahe der Wasserfälle Picknickplätze unter Schatten spendenden Bäumen und tropischen Pflanzen. Kulturinteressierten wird der Besuch des nahegelegenen Lanhauses Rumah Jugah empfohlen. Touristen erhalten einen Einblick in die Kultur der lokalen Stämme, welche am Flussufer des Sungai Rayu leben.

Übernachtung:

Im Kubah Nationalpark bieten Chalets Übernachtungsmöglichkeiten für je 2 Personen. Weniger komfortabel, jedoch abenteuerlich ist die Übernachtung auf dem Campingplatz, welcher noch weit vom europäischen Standard entfernt ist.

Lambir Hills Nationalpark:

Lage:

30 Kilometer südwestlich von der Miri gelegen, ist der Lambir Hills Nationalpark in 30 Minuten von der Stadt aus erreichbar.

Anreise:

Naturfreunde können den Park auf eigene Faust erkunden und mit dem Taxi anreisen oder an einer organisierten Tour teilnehmen, welche meist von früh morgens bis mittags dauert.

Größe:

Der Lambir Hills Nationalpark umfasst ein landschaftlich vielfältiges Gebiet von rund 6952 Hektar.

Geografie:

Das Naturschutzgebiet ist von einer Hügelkette aus Sandstein geprägt, welche an der höchsten Erhebung 450 Meter hoch ist. An die Sandsteinhügel grenzen zerklüftete Klippen. Das leicht hügelige Gelände ist mit üppig bewachsenen Tälern bedeckt.

Fauna:

Touristen finden im Tal einen intakten Mischwald vor, während die höheren Regionen von Heidewäldern bedeckt sind. Naturfreunde können hier rund 1100 unterschiedliche Baumarten bewundern.
Die Landschaft wird von den Dipterocarpaceen und Kerangas geprägt. Der Nationalpark ist für seine Licualapalmen und Eugeissona bekannt. In der Bodenregion wachsen Ariods, tropische Farne und Bodenorchideen. Zu den weiteren Pflanzen, die nahe des Bodens wachsen, zählen Kletterranken, Epiphyten und Ingwer. Auf den Heidewäldern wachsen Hügelkasuarinen, während weiter oben Büsche, diverse tropische Farne und Kannenpflanzen gedeihen.

Tierwelt:

Der Lambir Hills Nationalpark ist die Heimat von 157 unterschiedlichen Vogelarten. Im Naturschutzgebiet können auch Fledermäuse, Affen, Borneogibbons und mehrere Nagetiergattungen beobachtet werden. Ebenfalls hier heimisch sind die Bartschweine.

Aktivitäten:

Ein Baumturm bietet die Möglichkeit, eine atemberaubende Aussicht auf den tropischen Dipterocarpaceenwald zu genießen und einen Blick auf die Baumkronen der Urwaldriesen werfen.
Da die Population an tropischen Vögeln sehr groß ist, werden Vogelbeobachter angelockt. Aktive können Wanderungen durch den Dschungel unternehmen und eine Hängebrücke überqueren. Hinter der Hängebrücke bietet ein Felsenteich mit grünem Wasser die Möglichkeit, ein erfrischenden Bad zu genießen. Die gut markierten Wanderwege und Trampelpfade führen zu bezaubernden Wasserfällen.

Unterkunft:

Vor Ort befinden sich mehrere einfache Hütten, welche mit maximal 3 Personen je Hütte belegt werden können.

Infrastruktur:

Im Lambir Hills Nationalpark stehen den Parkbesuchern öffentliche Toiletten und Waschräume zur Verfügung. Zu den weiteren Einrichtungen zählen eine Kantine ebenso wie ein Informationszentrum.

Tanjung Datu Nationalpark:

Lage:

Der Tanjung Datu Nationalpark befindet sich im Westen Sarawaks, im Bezirk Kuching. Das Naturschutzgebiet ist nicht weit von der Grenze zu Indonesien entfernt und liegt auf einer Halbinsel. Der Nationalpark erstreckt bis in die indonesische Provinz Kalimantan.

Größe:

Dieser Nationalpark ist flächenmäßig der kleinste in Sarawa.

Geografie:

Das 1994 zum Nationalpark ernannte Gebiet ist von Bergen geprägt. Steile Bergketten reichen nahe zur Küstenregion. An der Küste finden Touristen tropische Sandstrände, die zu den schönsten der ganzen Provinz zählen. Im Unterschied zu anderen Stränden und Küsten Sarawaks handelt es sich hier um eine Korallenküste.

Flora:

Die reizvolle Landschaft ist von einer vielfältigen Pflanzenwelt bewachsen. Dominant sind die exotischen Dipterocarpaceen- Mischwälder, welche mit einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt aufwarten.

Fauna:

Der Tanjung Datu Nationalpark stellt das Rückzugsgebiet von zahlreichen Tieren dar. Zu den hier heimischen Tieren zählen auch seltene Exemplare.

Anreise:

Die Anfahrt erfolgt zuerst über den Landweg nach Sematan, im Anschluss wartet in Sematan ein Boot, welches Touristen zum Parkeingang in Tanjou Datu bringt.

Similajau Nationalpark:

Das Highlight des Küstennationalparks sind die Meeresschildkröten, welche Similajau zur Eiablage aufsuchen.

Lage:

Der Nationalpark befindet sich in der Mitte der Küste, welche die Provinz säumt.

Größe:

Zum 7067 Hektar großen Küstennationalpark zählen 25 Kilometer Sandstrand, auf welchem die Schildkröten ihre Eier verstecken. Zudem ist das Naturschutzgebiet auch von einem 3 Kilometer breiten Sumpfgürtel geprägt.

Fauna:

Der Nationalpark ist die Heimat von Gibbonaffen und einer Vielzahl an unterschiedlichen Großvogelarten.

Tierwelt:

Dieses Naturschutzgebiet beheimatet Gibbons, Nashornvögeln ebenso wie Stachelschweine. Faszinierend sich auch die Insekten, welche mit ihren unterschiedlichen Formen und Farben auf sich aufmerksam machen. Ein Highlight ist die nächtliche Beobachtung der Salzwasserkrokodile, welche im Fluss und nahe des Flussufers zu finden sind.

Highlight:

Die Attraktion des Nationalparks ist das Schildkröten-Aufzucht-Programm, um die vom Aussterben bedrohten Tiere zu schützen.

Aktivitäten:

Parkbesucher können sich an den tropischen Sandstränden entspannen und im Meer baden. Zu den beliebtesten Aktivitäten zählen auch Erkundungstouren durch den Dschungel. Markierte Wanderwege führen durch die tropische Landschaft. Für die verschiedenen Wanderrouten müssen zwischen 90 Minuten und 5 Stunden einberechnet werden. Abenteuerlustige erkunden die ausgetrockneten Flussbetten, um tief in den Regenwald vorzudringen.

Unterkunft:

Naturfreunde können im parkeigenen Camp übernachten. Das ziemlich gut ausgestattete Camp befindet sich am feinsandigen Strand. Parkbesucher können in Zelten nächtigen oder sich für einfache Holzhütten oder Herbergen entscheiden. Vor Ort befindet sich eine Kantine und auch Küchenutensilien sind hier erhältlich.

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